

Barbara Brand

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Eine vielseitige Künstlerin, beheimatet in Grafschaft, im Schmallenberger Sauerland,
liebt Barbara Brand das kreative Arbeiten mit Ton und Seide. Nachdem 1991 die erste Ausstellung
in der Akademie für bildende Kunst Vulkaneifel in Steffeln stattfand, vermittelte sie in jeder folgenden Ausstellung
dem Betrachter eine große Lust – die Lust zu Schauen.
Ihre Arbeiten sind experimentell, das heißt, sie verarbeitet den Ton mit Metall und Glas.
Experimentell heißt auch – was sie sieht stellt sie dar. Während des Arbeitsprozesses entstehen unterschiedliche Formen.
Oft fragt sie sich, wie setze ich diese Elemente zusammen. Entsprechen diese Formen den Richtlinien der modernen Kunst?
Muss es das überhaupt?
Nein! Denn Kunst soll schön und wahr sein. Kunst muss Werte aufzeigen, statt sie zu zerstören.
Kunst muss zur Einfachheit zurückkehren, so dass sie jeder versteht. Barbara Brand nimmt sich die Freiheit und haucht den Formen Leben ein.
Die Freiheit etwas nicht zu machen verlangt, dass man etwas anderes macht.
Die Säulen aufgefädelt wie Perlen an einer Schnur. Sie entstehen aus einzelnen hochgebrannten, wetterfesten, unterschiedlichen Formen.
Sie sprechen, kommunizieren miteinander, sind Sprache, Kraft, Bewegung, Veränderung, Fragen, Antworten und Wegweiser zugleich.
Beim Raku ist für sie der unmittelbare Umgang mit Ton, Feuer, Luft und Wasser immer wieder faszinierend. Ihre Arbeiten sind figurativ
oder nicht figurativ, alles erscheint in Gestalt einer Figur – um ihrer selbst willen geschaffen.
Barbara Brand interessiert nur, wie die Formen sind, nicht was sie bedeuten. Sieht der Betrachter eine bestimmte Bedeutung in ihren Arbeiten,
so kann dies völlig zutreffend sein. Es ist aber nicht ihre Absicht gewesen, diese Bedeutung mitzuteilen.
Anita Hagendorf
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